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In der Corona-Pandemie konnte der Wohnimmobilienmarkt bereits seine Krisenresistenz unter Beweis stellen. Kapitalerhaltung kombiniert mit einer stetigen Einnahmenquelle hebt die Vorsorgewohnung von anderen Anlageformen deutlich ab. Der Trend zu Vorsorgewohnungen als Investmentobjekte wird unter anderem von den stetig wachsenden Städten, steigenden Preisen und steuerlichen Vorteilen angetrieben. Dennoch wirft vor allem die zukünftige Vermietbarkeit immer wieder bei potenziellen Investoren die Frage „Wer soll das denn alles mieten?“ auf.

Nehmen wir als Beispiel, für das künftige Städtewachstum und den damit einhergehenden steigenden Bedarf an Wohnungen, die Bundeshauptstadt Wien. Wien ist seit jeher eine Stadt mit einem hohen Mietanteil und benötigt auch zukünftig neue Mietwohnungen. Durch demografische Veränderungen und den damit verbundenen verstärkten Zuzug in Ballungsräume, wachsen Städte, wie Wien, weiterhin an. Dadurch ist in den letzten Jahren auch die Anzahl der verkauften Vorsorgewohnungen gestiegen.

Die Prognose geht davon aus, dass die Bevölkerungszahl in Wien zwischen 2018 und 2048 um 289.000 Menschen steigen wird. Dies entspricht einer Steigerung von +15,5 %. Wiens prognostizierte Bevölkerungsentwicklung für die nächsten 30 Jahre entspricht in etwa jener der letzten 15 Jahre. Obwohl die Prognosen von einem moderaten Wachstum ausgehen, soll Wien im Jahr 2027 wieder zu einer Zwei-Millionen-Metropole werden. 2036 soll der historische Bevölkerungshöchststand, aus dem Jahr 1910, von 2,1 Millionen Einwohnern und Einwohnerinnern überschritten werden. Im Jahr 2048 werden somit nahezu 2,2 Millionen Menschen in Wien leben. Demnach wird Wiens Bevölkerung noch einmal um die Einwohneranzahl von Graz (292.000 stand 01.01.2019) in den nächsten 30 Jahren steigen und den bisherigen historischen Höchststand der Bevölkerung überschreiten.

Nicht nur die Städte, sondern auch die Preise steigen, dies gilt sowohl für den durchschnittlichen Quadratmeterpreis als auch für die Mieten. Im Vergleich zu alternativen Anlageformen stellen Vorsorgewohnungen, unter anderem durch innovative Neubauprojekte, eine zukunftsreiche Investmentform dar. Außerdem sind Vorsorgewohnungen die einzige Anlageform mit grundbücherlicher Sicherheit.

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Grundsätzlich sind die wesentlichen Steuern, die für den Kauf bzw. Weiterverkauf von Vorsorgewohnungen relevant sind, die Grunderwerbsteuer, die Umsatzsteuer, die Einkommensteuer und die Immobilien-Ertragsteuer. Allerdings stehen all diese Steuern in Abhängigkeit zu Ihrem Investmentmodell und Ihren weiteren Einkunftsarten. Um mögliche steuerliche Vorteile ideal nutzen zu können, empfiehlt es sich daher im Vorfeld einen Steuerberater zu konsultieren.