Die Lage der Immobilie ist sowohl für künftige Mieter als auch für potenzielle Investoren von großem Interesse. Hierbei spielt vor allem die Erreichbarkeit der Immobilie eine große Rolle. Um einen breiten Mietermarkt anzusprechen, sind die Mobilität und die Infrastruktur entscheidend.
Es ist der öffentliche Nahverkehr, dem eine große Bedeutung zukommt. Da es sich bei Vorsorgewohnungen meist um kleinere Einheiten handelt, sind die Mieter oftmals Singles oder junge Paare, die diese Wohnung als qualitativ hochwertige „Starter-Wohnung“ sehen. Aber auch ältere Personen, die nunmehr ihre großen Wohnungen und Häuser nicht mehr pflegen oder erhalten wollen und sich für mehr Komfort im Alter entscheiden. All diese Zielgruppen eint der Wunsch nach hoher Mobilität, oftmals haben diese auch noch kein Auto bzw. kein Auto mehr. Aus diesem Grund ist eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz relevant.
Von ebenso großer Bedeutung ist eine gute Infrastruktur, von Nahversorgern mit Waren des täglichen Gebrauches bis hin zu Supermärkten, Schulen, Ärzten und Freizeiteinrichtungen von Bedeutung. Aber auch das Umfeld hinsichtlich Grün- und/oder Wasserflächen spielt eine wichtige Rolle.
Der Hauptmarkt für die typischen Vorsorgewohnungen sind Ballungszentren, derzeit insbesondere Wien und Graz. Nehmen wir als Beispiel, für das künftige Städtewachstum und den damit einhergehenden steigenden Bedarf an Wohnungen, die Bundeshauptstadt Wien. Wien ist seit jeher eine Stadt mit einem hohen Mietanteil und benötigt auch zukünftig neue Mietwohnungen. Durch demografische Veränderungen und den damit verbundenen verstärkten Zuzug in Ballungsräume, wachsen Städte, wie Wien, weiterhin an. Dadurch ist in den letzten Jahren auch die Anzahl der verkauften Vorsorgewohnungen gestiegen.
Auf dem Wiener Markt fehlen nach den aktuellen Wachstumsprognosen derzeit rund 40.000 Wohnungen. Obwohl die Prognosen von einem moderaten Wachstum ausgehen, soll Wien im Jahr 2027 wieder zu einer Zwei-Millionen-Metropole werden. Jedoch auch der Markt in Graz und in anderen Städten wie Innsbruck und Umland entwickelt sich hervorragend. Mittlerweile werden auch in anderen Wachstumsregionen Österreichs Vorsorgeprojekte errichtet. Hier sind die Renditen bedingt durch den niedrigeren Bodenpreis naturgemäß höher als im städtischen Ballungsraum.
Der anhaltende Trend zu mehr Grün wirkt sich auch auf die Lage der Vorsorgewohnungen aus. Durch diesen Drang zur Natur nehmen vor allem Stadtrandlagen und deren unmittelbare Umgebung, der sogenannte Speckgürtel der Ballungsräume, an Wachstum zu. Es ist aber auch der Trend zu nicht typischen Vorsorgewohnungslagen, beispielsweise in Kleinstädten in ländlichen Regionen, zu beobachten. Hier lohnt sich oftmals der zweite Blick, denn es sind vielleicht noch nicht die aktuell erkennbaren Infrastrukturangebote, wie vorab beschrieben, gegeben. Allerdings gibt es sehr häufig längerfristige Regionalplanungen, welche in einigen Jahren diese Standorte durchaus attraktiv machen. Zumal die Renditen in diesen Bereichen teilweise höher sind, da die Bodenpreise im Vergleich zum städtischen Raum nicht so hoch sind. Geplante öffentliche Anbindungen, Einkaufsmöglichkeiten, bestehende Freizeitmöglichkeiten und viel Grün machen diese Gegenden in Zukunft, sowohl für Investoren als auch für Mieter besonders attraktiv.
Neben den geografischen Merkmalen sind auch die Demografie und der sogenannte „social Cluster“ von Interesse. Unter einem Cluster versteht man eine Gruppe von Menschen, die sich in einem gewissen Merkmal gleichen. Da die Vorsorgewohnung nachhaltig vermietbar sein soll, lohnt sich der Blick in die Lebensphasen und Haushaltseinkommen der dort ansässigen Bewohner. Falls ein zukünftiges Eigeninteresse besteht, gewinnen diese Informationen noch mehr an Bedeutung. Auf unserer Webseite finden Sie zu den jeweiligen Projekten alle nötigen Informationen, von der Infrastruktur, über das Haushaltseinkommen bis hin zur Lebensphase, um sich so einen möglichst detaillierten Eindruck sofort selbst verschaffen zu können.