Cashflow

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Der Cashflow ist definiert als Saldo der in der betrachteten Periode erhaltenen und geleisteten Zahlungen. Erträge und Aufwendungen, die in der Periode nicht zahlungswirksam werden, bleiben daher unberücksichtigt. Dies gilt insbesondere für Abschreibungen und Zuführungen zu bzw. die Auflösungen von Rückstellungen. Unterscheiden lassen sich: Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (inkl. operativer Cashflow), Cashflow aus Investitionstätigkeit und Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Die Summe dieser drei Salden ergibt die Veränderung des Bestandes an liquiden Mitteln für die betrachtete Periode. Der operative Cashflow ist das Ergebnis aller zahlungswirksamen Geschäftsvorfälle im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Insbesondere der operative Cashflow dient im Rahmen der Jahresabschluss-Analyse als Indikator für das Innenfinanzierungspotential eines Unternehmens. Ein positiver operativer Cashflow ermöglicht es einem Unternehmen, aus den Verkaufsprozessen Darlehen zurückzuzahlen oder Neuinvestitionen in das Anlagevermögen zu tätigen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit enthält im Vergleich zum operativen Cashflow, der auf der Basis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ermittelt wird, insbesondere außerordentliche Ein- und Auszahlungen.

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