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Grunderwerbsteuer

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Die Grunderwerbsteuer wird fällig, wenn sich der Eigentümer einer Liegenschaft ändert. Das bedeutet, dass der direkte Erwerb einer Immobilie mit 3,5% besteuert wird. Bemessungsgrundlage ist die vereinbarte Gegenleistung, d. h. im Falle eines Kaufs der Kaufpreis, mindestens aber der Grundstückswert. Zu beachten ist, dass die Umsatzsteuer auch Bestandteil der Bemessungsgrundlage ist. Ein Verkauf einer umsatzsteuerpflichtigen Liegenschaft führt für den Käufer zu einer Erhöhung der Grunderwerbsteuerbelastung um 20 %.

Das Grunderwerbsteuergesetz kennt jedoch einen weiteren Tatbestand, der auch im Falle eines Share Deals zu einer Steuerschuld führen kann. Dies ist dann der Fall, wenn alle Anteile an einer grundstücksbesitzenden Gesellschaft in den Händen eines Erwerbers zusammengefasst werden. Dementsprechend kann ein Share Deal auch der Grunderwerbsteuer unterliegen.

Diese Rechtsfolge kann jedoch dadurch vermieden werden, dass im Falle eines Share Deals nicht alle Anteile an der Eigentümergesellschaft vom Käufer erworben werden. Zumindest 5,1 % müssen durch einen zweiten Erwerber angekauft werden.

Bei Verkauf von Anteilen an einer Personengesellschaft liegt ein grunderwerbsteuerlicher Vorgang vor, wenn innerhalb von 5 Jahren mindestens 95 % der Gesellschafter wechseln.

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