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Liebhaberei

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Bei Vermietung von Vorsorgewohnungen entstehen insbesondere in den Anfangsjahren bei hohem Fremdfinanzierungsanteil steuerliche Verluste. Dies wirft oftmals die Frage auf, ob die Vermietungstätigkeit insgesamt als Einkunftsquelle oder als Liebhaberei qualifiziert wird.

Im Sinne der Gesetzgebung und Rechtsprechung liegt Liebhaberei vor, wenn der Steuerpflichtige einen Gesamtüberschuss (das ist das kumulierte jährliche steuerliche Ergebnis) nicht innerhalb eines vorgegebenen Beobachtungszeitraums (nachfolgend auch Prognosezeitraum genannt) erwirtschaften kann.

Somit sind für das Vorliegen von Liebhaberei zwei Größen von Bedeutung: der Gesamtüberschuss (auch Totalüberschuss genannt) und der Beobachtungszeitraum. Kann innerhalb des Prog-nosezeitraums kein Gesamtüberschuss erreicht werden, nimmt die Behörde Liebhaberei an. Als Folge werden steuerliche Verluste nicht anerkannt und kein Vorsteuerabzug gewährt.

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